Normy
Kostenrechner

Kostenschätzung im Vorprojekt, aus Ihren eigenen Bauabrechnungen.

Schlussabrechnungen hochladen, Kennwerte pro Typologie erhalten, Kostenschätzung aus eigenen Referenzobjekten. Welche davon einfliessen, wählen Sie selbst.

Zweites Werkzeug neben der Baurecht-KI →

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Kostenschätzung · Vorprojekt

MFH Musterweg 14

Aus Büro-Kennwerten · 6 Referenzen dieser Typologie · Median-basiert, BFS-indexiert

Typologie
MFH
Volumen SIA 116
4'950 m³
HNF
1'150 m²
Wohnungen
18
Standard
Mittel
Anlagekosten
CHF 4'727'000
BKP 1–9 inkl. Reserve
Erstellungskosten
CHF 4'297'300
BKP 1–5 + 9, ohne Reserve
BKP 2 Gebäude
CHF 3'884'000
Bandbreite CHF 3.67 – 4.02 Mio.
Schätzwege BKP 2
Abweichung 4.6 %
3'796'700 via m³ · 3'971'300 via HNF
Rechnung nach BKP
je Zeile übersteuerbar
BKP 2 · Gebäude
CHF 3'884'000
21
Rohbau 1
31.2 %
1'211'800
22
Rohbau 2
18.3 %
710'800
25
Sanitäranlagen
11.6 %
450'500
+ 7 weitere Positionen
BKP 1, 3–5, 9
413'300
Erstellungskosten
4'297'300
Reserve / Ungenauigkeit (10 %)
429'700
Anlagekosten
CHF 4'727'000

SIA 102, Genauigkeit ±15 % · inkl. MWST · Kostenstand 2025-10 (BFS Baupreisindex Hochbau)

Das Problem

Die besten Kennwerte liegen im eigenen Projektordner.

Am Anfang eines Projekts steht eine Zahl, die auf wenig Grundlage beruhen muss. Woher der Kennwert dahinter stammt, entscheidet mehr über ihre Qualität als die Formel. In den Gesprächen mit Büros ist die Quelle selten das eigene Archiv.

01

Durchschnitt statt eigener Wert.

Nationale Kennwertdatenbanken beantworten, was ein Bau im Schweizer Durchschnitt kostet. Nicht, was er kostet, wenn Ihr Büro ihn plant, mit Ihrem Standard und Ihren Unternehmern.

02

Das Archiv liegt als PDF.

Zwanzig, dreissig abgerechnete Bauten im Projektordner, jedes in einem anderen Layout. Von Hand in eine Tabelle übertragen: zwei bis drei Stunden pro Objekt.

03

Die Herkunft fehlt.

Die Excel-Tabelle mit Kennwerten gibt es seit Jahren. Aus welchen Objekten sie stammen und auf welchem Preisstand, weiss niemand mehr genau. Fragt die Bauherrschaft nach, fehlt der Nachweis.

Ablauf

Das Modell liest. Der Rechner rechnet.

An keiner Stelle erzeugt ein Sprachmodell eine Kostenzahl. Es strukturiert die Abrechnung. Alles danach ist Arithmetik, die sich nachrechnen lässt.

01 / Hochladen

Schlussabrechnung rein.

PDF aus Messerli, Sorba, Provis oder einem eigenen Excel. Nur abgeschlossene Objekte fliessen in die Kennwerte ein, eine Kostenkontrolle mitten im Bau ist keine Referenz.

02 / Lesen

Positionen erkannt, Summen geprüft.

Das Sprachmodell liest die Abrechnung und übernimmt Positionen, BKP-Nummern und Beträge. Zwischentotale werden gegen die Summe der Positionen geprüft, Abweichungen vor dem Import angezeigt. Die Originalabrechnung bleibt am Referenzobjekt hinterlegt.

03 / Rechnen

Kennwerte und Schätzung, arithmetisch.

Median pro Typologie, normalisiert auf einen Preisstand. Für ein neues Projekt rechnet der Kostenrechner über Volumen und Fläche und verteilt auf die BKP-Gruppen. Kein Modell erzeugt eine Kostenzahl.

Methode

Nachrechenbar, Zeile für Zeile.

Aus jedem Referenzobjekt entstehen dieselben Kennwerte: Gebäudekosten pro Kubikmeter Gebäudevolumen, pro Quadratmeter Hauptnutzfläche und die Anteile der BKP-Gruppen an den Gebäudekosten.

Der Punkt, an dem sich entscheidet, ob man einem Resultat trauen kann, ist die Liste der Referenzen. Sie bleibt bei jeder Schätzung sichtbar.

  • Median statt Mittelwert.Ein einzelnes Objekt mit ungewöhnlichem Standard verschiebt den Mittelwert, den Median kaum. Minimum, Maximum und Anzahl Objekte werden mitangezeigt.
  • Gleicher Preisstand, gleiche Basis.Alle Beträge einheitlich inklusive Mehrwertsteuer, nach dem Satz des Abrechnungsjahrs. Teuerung über den Baupreisindex Hochbau des BFS auf einen gemeinsamen Kostenstand gebracht.
  • Zwei Wege, ein Abgleich.Volumen mal Median pro Kubikmeter und Fläche mal Median pro Quadratmeter. Weichen die Wege um mehr als 15 Prozent ab, erscheint eine Warnung.
  • Verteilung auf BKP 20 bis 29.Nach den Anteilen der Referenzen, jede Gruppe von Hand übersteuerbar. Vorbereitungsarbeiten, Umgebung und Baunebenkosten ebenfalls aus den Referenzen, Betriebseinrichtungen und Ausstattung als eigene Eingabe.
  • Referenzen sichtbar, einzeln ausschliessbar.Jede Schätzung zeigt, welche Objekte eingeflossen sind. Ein Klick nimmt ein Objekt heraus, die Zahlen ändern sich sofort.
  • Hinweis bei kleiner Stichprobe.Unter fünf Schlussabrechnungen pro Typologie weist der Kostenrechner darauf hin, die Kennwerte mit Vorsicht zu verwenden.
Grenzen

Wo der Kostenrechner keine Zahl liefert.

Ein Kalkulationswerkzeug wird dann gefährlich, wenn es auch dort eine Zahl liefert, wo es keine liefern kann. Drei Grenzen ziehen wir bewusst.

Kein Referenzobjekt, keine Zahl.
Enthält Ihre Datenbank keine Objekte der gesuchten Typologie, gibt es keinen Kennwert. Wir greifen nicht auf Branchenwerte zurück.
Keine Regionalfaktoren.
Der Ort jedes Referenzobjekts steht in der Referenzliste. Einen Multiplikator, der Aarau in Zürich umrechnet, gibt es nicht. Das wäre eine Annahme, die wir nicht belegen können.
Die Schätzung bleibt Planerleistung.
Der Kostenrechner liefert Grundlage und Nachweis. Ob dieses Projekt trotz vergleichbarem Volumen teurer wird, beurteilt der Mensch, der es entworfen hat.
Häufige Fragen

FAQ.

Lernt das Modell aus unseren Abrechnungen?
Nein. Das Sprachmodell liest eine Abrechnung, um sie zu strukturieren. Die Abrechnungen werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet, weder von uns noch von den Anbietern, deren Modelle wir einsetzen: Das Modell wird ohne Datenspeicherung beim Anbieter angesprochen. Die strukturierten Daten sind pro Büro getrennt. Es gibt keinen Pool, in dem die Kennwerte mehrerer Büros zusammenfliessen.
Welche Abrechnungsformate werden gelesen?
PDF-Exporte aus den gängigen Programmen wie Messerli, Sorba oder Provis sowie eigene Excel-Abrechnungen. Die Spalten dürfen anders heissen und in anderer Reihenfolge stehen. Vor dem Import zeigt eine Vorschau, was erkannt wurde, samt Abweichungen bei den Kontrollsummen und fehlenden Angaben. Abrechnungen nach eBKP-H werden derzeit nicht gelesen.
Warum nicht einfach Baukosten pro m³ aus dem Internet?
Veröffentlichte Werte pro Kubikmeter sind Durchschnitte über fremde Bauten. Oft ist unklar, auf welchem Preisstand, mit oder ohne Mehrwertsteuer und nach welcher Volumennorm sie gerechnet sind. Der Kostenrechner bildet die Werte aus Ihren eigenen Schlussabrechnungen, auf einen gemeinsamen Kostenstand indexiert, getrennt nach SIA 416 und SIA 116.
Wie viele Objekte braucht es, bis der Kostenrechner etwas aussagt?
Ab dem ersten Objekt entstehen Kennwerte, ab fünf Schlussabrechnungen pro Typologie entfällt der Hinweis auf die kleine Stichprobe. Ein Büro mit zehn Jahren Praxis hat in der Regel genug abgerechnete Bauten für die häufigsten Typologien.
Was passiert mit einer Schätzung, wenn neue Abrechnungen dazukommen?
Eine gespeicherte Schätzung hält Eingaben, Kennwerte und Referenzen fest. Haben sich die Kennwerte seither verändert, zeigt der Kostenrechner das an der Schätzung an und rechnet mit dem neuen Stand.
Wie kommt ein Büro in die Beta?
Wir öffnen den Kostenrechner schrittweise für einzelne Büros, gemeinsam mit dem Aufbau ihrer Kostendatenbank aus den eigenen Abrechnungen. Melden Sie sich über das Formular unten oder schreiben Sie uns direkt.

Mehr zum Hintergrund im Blog: Ihre besten Kennwerte liegen in Ihren eigenen Bauabrechnungen.

Beta-Zugang

Machen Sie Ihr Archiv nutzbar.

Wir bauen den Kostenrechner gemeinsam mit einzelnen Büros auf, jeweils entlang ihrer eigenen Abrechnungen. Sie bringen die Schlussabrechnungen, wir die Struktur.

Aktuell für Architekturbüros in der Deutschschweiz mit eigenen abgerechneten Objekten. Ein Archiv mit fünf Objekten reicht für den Anfang.

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